11.06.2018


"Weltfrieden in Gefahr"
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„Das macht ja sogar Spaß, das Spiel!“, sagen die Spieler und wundern sich. Es geht um ein Brettspiel mit Unterrichtsinhalten für das Fach Ethik. Wer sich in den Bräuchen und Regeln der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam am Besten auskennt gewinnt gegen den Schwarzen Turm, der die Welt ins Chaos stürzen will.
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Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass die Spielregeln manchmal etwas schwerfällig und konstruiert wirken. Das “Spiel des Jahres“ wird „Weltfrieden in Gefahr“ also nicht werden. Trotzdem ist der Funke übergesprungen. Die Spielrunde dauert nach den Regeln eigentlich 30 Minuten, wenn bis dahin nicht alle Fragen richtig beantwortet worden sind, hätte der Herr im Schwarzen Turm gewonnen. Die Gruppe hat sich aber festgebissen und wollte nicht verlieren. Die Fakten zu den Weltreligionen lernen die Spielerinnen und Spieler fast nebenbei. Und immer wieder beginnen Gespräche über die eigene Einstellung zu Religionen. Da musste die Unterrichtsstunde halt etwas ausgedehnt werden.
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Atheisten, Protestanten und Muslime lernen die Weltreligionen und sich gegenseitig besser kennen. Zwischen eher einfachen Fragen und richtig harten Nüssen hält die Gruppe zusammen. Das ist ein schöner Aspekt bei vielen Spielen. Spannungen in der Klasse, die es sonst ja fast immer gibt, verlieren an Wichtigkeit und man beißt sich durch. Es gewinnen oder verlieren alle gemeinsam. Eigentlich wie im echten Leben. Komm, schau vorbei und spiel mit uns!
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Bilder und Text:
Karl Kulzer


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